SACCHARIDE ISOMERATE ist eine kohlenhydratbasierte Verbindung und wird in kosmetischen Rezepturen der COSING-Funktionsklasse „Feuchtigkeitsspendend” zugeordnet. Die Substanz gehört chemisch zur Gruppe der Saccharid-Derivate und ist unter der CAS-Nummer 100843-69-4 registriert. In der kosmetischen Industrie findet sie Verwendung als Feuchthaltemittel in wässrigen und emulsionsbasierten Zubereitungen.
Funktion in kosmetischen Rezepturen
In der COSING-Klassifikation wird SACCHARIDE ISOMERATE ausschließlich der Funktion „Feuchtigkeitsspendend” zugeordnet. Feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe, sogenannte Humektanzien, sind in der Lage, Wasser in der Rezeptur oder an der Hautoberfläche zu binden und zu halten. Diese Substanzklasse wird typischerweise in der wässrigen Phase kosmetischer Formulierungen eingearbeitet und ist ein etablierter Bestandteil moderner Feuchtigkeitspflege-Rezepturen.
Chemische Einordnung
Die Verbindung gehört zur chemischen Klasse der Saccharid-Isomerate, also isomerisierter Kohlenhydratderivate. Saccharide sind in der Regel hydrophil und weisen eine gute Wasserlöslichkeit auf, was ihre Einarbeitung in die wässrige Phase von Emulsionen und wässrigen Zubereitungen begünstigt. Die Substanz ist unter der CAS-Nummer 100843-69-4 registriert. Eine EC-Nummer ist für diesen Stoff nicht hinterlegt.
Vorkommen in Produkten
SACCHARIDE ISOMERATE kommt bei uns in 14 kosmetischen Produkten des deutschen Markts vor. Aufgrund seiner Funktion als Feuchtigkeitsspender taucht der Wirkstoff typischerweise in Produktkategorien auf, die auf Feuchtigkeitsversorgung ausgerichtet sind, darunter Gesichtscremes, Seren, Körperlotionen und ähnliche Leave-on-Formulierungen. Die Substanz eignet sich für wässrige und emulsionsbasierte Zubereitungen.
Regulatorischer Status in der EU
SACCHARIDE ISOMERATE ist in der Europäischen Union frei verwendbar. Der Stoff unterliegt keinen spezifischen Beschränkungen oder Auflagen gemäß der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009. Eine Deklarationspflicht als Duftallergen besteht nicht.
Was gut zu wissen ist
Als hydrophile, kohlenhydratbasierte Verbindung wird SACCHARIDE ISOMERATE in der Rezepturpraxis üblicherweise in der wässrigen Phase einer Wasser-Öl-Emulsion oder in rein wässrigen Formulierungen verarbeitet. Die Substanz ist mit einer Vielzahl weiterer wasserlöslicher Wirkstoffe kompatibel, die ebenfalls in der wässrigen Phase eingearbeitet werden. Für die genaue Einarbeitung empfiehlt sich die Beachtung der jeweiligen Herstellerangaben.
Häufige Fragen
Was ist SACCHARIDE ISOMERATE chemisch?
Es handelt sich um ein isomerisiertes Kohlenhydratderivat aus der Klasse der Saccharide. Die Verbindung ist hydrophil und weist eine gute Wasserlöslichkeit auf.
Wozu wird diese Substanz in Kosmetik eingesetzt?
Der Wirkstoff wird in der COSING-Klassifikation der Funktion „Feuchtigkeitsspendend” zugeordnet und in kosmetischen Rezepturen als Humektanz eingesetzt, das Wasser in der Formulierung oder an der Hautoberfläche binden kann.
Ist er in der EU zugelassen?
Ja, SACCHARIDE ISOMERATE ist in der Europäischen Union frei verwendbar und unterliegt keinen spezifischen Beschränkungen gemäß der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009.



