Isoleucine

INCI: ISOLEUCINE
Antistatisch, Haarkonditionierend, Hautkonditionierend
Function (EN)
ANTISTATIC, HAIR CONDITIONING, SKIN CONDITIONING
CAS-Nr.
73-32-5 / 443-79-8
EC-Nr.
200-798-2 / 207-139-8
EU-Status
Frei verwendbar
In Produkten
5
Popularität
Platz 862

ISOLEUCINE ist eine proteinogene, verzweigtkettige Aminosäure und wird in kosmetischen Rezepturen als haar- und hautkonditionierender sowie antistatischer Wirkstoff eingesetzt. Die Substanz gehört chemisch zur Klasse der α-Aminosäuren und ist ein natürlicher Bestandteil von Proteinen. In der COSING-Klassifikation der EU-Kosmetikverordnung wird sie den Funktionen Antistatisch, Haarkonditionierend und Hautkonditionierend zugeordnet.

Funktion in kosmetischen Rezepturen

In der COSING-Klassifikation werden ISOLEUCINE drei Funktionsrollen zugeordnet. Als haarkonditionierender Wirkstoff wird die Substanz in Formulierungen eingesetzt, die auf die Beschaffenheit des Haares abzielen. Die hautkonditionierende Funktion beschreibt die Rolle des Wirkstoffs in Zubereitungen für die Hautoberfläche. Die antistatische Funktion bezeichnet die Eigenschaft, statische Aufladung in Haar- und Hautpflegeprodukten zu reduzieren.

Chemische Einordnung

ISOLEUCINE gehört zur Klasse der α-Aminosäuren und ist eine der verzweigtkettigen, proteinogenen Aminosäuren. Die Substanz ist unter den CAS-Nummern 73-32-5 und 443-79-8 sowie den EC-Nummern 200-798-2 und 207-139-8 registriert. Aminosäuren dieser Klasse sind in der Regel gut wasserlöslich, was ihre Einarbeitung in die wässrige Phase kosmetischer Emulsionen und wässriger Zubereitungen ermöglicht.

Vorkommen in Produkten

ISOLEUCINE kommt bei uns in 5 kosmetischen Produkten des deutschen Markts vor. Aufgrund der COSING-Funktionen Haarkonditionierend und Hautkonditionierend findet sich die Substanz typischerweise in Haarpflegeprodukten wie Spülungen, Leave-in-Konditionierern und Haarmasken sowie in Hautpflegezubereitungen wie Cremes und Seren. Die antistatische Funktion macht den Wirkstoff zudem für Haarstylingprodukte relevant.

Regulatorischer Status in der EU

ISOLEUCINE ist in der EU als kosmetischer Inhaltsstoff frei verwendbar. Der Stoff unterliegt keinen spezifischen Beschränkungen oder Auflagen gemäß der EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009. Eine Deklarationspflicht als Duftallergen besteht nicht.

Was gut zu wissen ist

Als wasserlösliche Aminosäure wird ISOLEUCINE in der Regel in der wässrigen Phase einer Rezeptur eingearbeitet. Aminosäuren dieser Klasse sind chemisch kompatibel mit einer Vielzahl weiterer wasserlöslicher Kosmetikrohstoffe. In der kosmetischen Industrie kommen Aminosäuren häufig in Formulierungen vor, die auf die Pflege von Haar und Haut ausgerichtet sind, da sie als natürliche Bausteine von Proteinen strukturell gut in solche Rezepturen integrierbar sind.

Häufige Fragen

Was ist ISOLEUCINE chemisch?

ISOLEUCINE ist eine proteinogene, verzweigtkettige α-Aminosäure, die als natürlicher Baustein von Proteinen in der Natur vorkommt und zur Klasse der wasserlöslichen Aminosäuren gehört.

Wozu wird dieser Wirkstoff in Kosmetik eingesetzt?

Gemäß COSING-Klassifikation wird ISOLEUCINE in kosmetischen Rezepturen als haarkonditionierender, hautkonditionierender und antistatischer Wirkstoff eingesetzt.

Ist er in der EU zugelassen?

ISOLEUCINE ist in der EU als kosmetischer Inhaltsstoff frei verwendbar und unterliegt keinen spezifischen Beschränkungen nach der EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009.

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