C13-14 Isoparaffin ist ein synthetisches Gemisch verzweigtkettiger Kohlenwasserstoffe mit 13 bis 14 Kohlenstoffatomen und wird in kosmetischen Rezepturen als hautkonditionierender, rückfettender Wirkstoff sowie als Lösungsmittel eingesetzt. Die Verbindung gehört chemisch zur Klasse der Isoparaffine, also gesättigter, aliphatischer Kohlenwasserstoffe mit verzweigter Kohlenstoffkette. In der COSING-Klassifikation der EU-Kosmetikverordnung sind ihr die Funktionen Hautkonditionierung – Rückfettend sowie Lösungsmittel zugeordnet.
Funktion in kosmetischen Rezepturen
In der COSING-Klassifikation werden C13-14 Isoparaffin zwei Hauptfunktionen zugeordnet. Als hautkonditionierender, rückfettender Stoff dient es dazu, die Lipidbarriere der Formulierung zu unterstützen und die sensorischen Eigenschaften einer Zubereitung zu beeinflussen. In seiner Funktion als Lösungsmittel kann es dazu beitragen, andere lipophile Rezepturbestandteile zu lösen oder zu dispergieren. Beide Funktionen machen es zu einem vielseitig einsetzbaren Bestandteil in der kosmetischen Formulierungspraxis.
Chemische Einordnung
C13-14 Isoparaffin gehört zur Klasse der gesättigten, verzweigtkettigen aliphatischen Kohlenwasserstoffe (Isoparaffine). Aufgrund seiner unpolaren Molekülstruktur ist die Substanz lipophil und damit in der Ölphase kosmetischer Emulsionen löslich, während sie in Wasser praktisch unlöslich ist. Die Substanz ist unter der CAS-Nummer 246538-79-4 registriert. Als gesättigter Kohlenwasserstoff weist das Molekül eine hohe chemische Stabilität gegenüber Oxidation auf.
Vorkommen in Produkten
C13-14 Isoparaffin kommt bei uns in 11 kosmetischen Produkten des deutschen Markts vor. Aufgrund seiner rückfettenden und lösungsmittelbezogenen Funktion findet sich die Substanz typischerweise in Emulsionen, Cremes und Lotionen, in denen sie als Bestandteil der Ölphase eingearbeitet wird. Auch in leichter texturierten Formulierungen wie Seren oder Reinigungsprodukten kann sie als Lösungsmittelkomponente auftreten.
Regulatorischer Status in der EU
C13-14 Isoparaffin ist in der Europäischen Union frei verwendbar und unterliegt keinen spezifischen Beschränkungen gemäß der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009. Es ist kein deklarationspflichtiges Duftallergen gemäß Anhang III der EU-Kosmetikverordnung. Die Substanz ist Bestandteil der EU-Kosmetiknomenklatur (COSING).
Was gut zu wissen ist
Als lipophiler, in der Ölphase löslicher Stoff wird C13-14 Isoparaffin in der Regel in den Fettanteil einer Wasser-Öl- oder Öl-Wasser-Emulsion eingearbeitet. Isoparaffine dieser Kettenlänge zeichnen sich durch eine vergleichsweise leichte, nicht-fettige Textur aus, was sie in der Formulierungspraxis von schwereren Mineralölen unterscheidet. Die chemische Stabilität gesättigter Kohlenwasserstoffe erleichtert die Kombination mit oxidationsempfindlichen Rezepturbestandteilen.
Häufige Fragen
Was ist C13-14 Isoparaffin chemisch?
C13-14 Isoparaffin ist ein Gemisch gesättigter, verzweigtkettiger aliphatischer Kohlenwasserstoffe mit 13 bis 14 Kohlenstoffatomen und gehört zur Klasse der Isoparaffine. Die Substanz ist unter der CAS-Nummer 246538-79-4 registriert.
Wozu wird diese Substanz in Kosmetik eingesetzt?
Gemäß COSING-Klassifikation wird C13-14 Isoparaffin in kosmetischen Rezepturen als hautkonditionierender, rückfettender Wirkstoff sowie als Lösungsmittel für lipophile Rezepturbestandteile eingesetzt.
Ist es in der EU zugelassen?
C13-14 Isoparaffin ist in der Europäischen Union frei verwendbar und unterliegt keinen spezifischen Einschränkungen nach der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009. Es besteht keine Deklarationspflicht als Duftallergen.










