Vanillin

INCI: VANILLIN
Fragrance
CAS-Nr.
121-33-5
EC-Nr.
204-465-2
EU-Status
Frei verwendbar
In Produkten
8
Popularität
Platz 669

VANILLIN ist ein aromatischer Aldehyd und wird in kosmetischen Rezepturen als Duftstoff (Fragrance) eingesetzt. Die Verbindung gehört chemisch zur Klasse der Phenylaldehyde und ist strukturell als 4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd definiert. In der COSING-Klassifikation der EU-Kosmetikverordnung wird dem Wirkstoff die Funktion Fragrance zugeordnet.

Funktion in kosmetischen Rezepturen

VANILLIN wird in der COSING-Klassifikation ausschließlich der Funktion Fragrance zugeordnet. In dieser Rolle dient die Substanz dazu, kosmetischen Zubereitungen einen charakteristischen Geruch zu verleihen oder unerwünschte Eigengerüche der Rezeptur zu überdecken. Der Einsatz als Duftstoff ist die einzige in der EU-Kosmetiknomenklatur hinterlegte Funktion dieser Verbindung.

Chemische Einordnung

Die Substanz gehört zur chemischen Klasse der aromatischen Aldehyde und ist strukturell ein Methoxyphenol-Derivat. Vanillin ist in Wasser mäßig löslich und zeigt eine höhere Löslichkeit in organischen Lösungsmitteln sowie in Fetten und Ölen, was für die Einarbeitung in verschiedene Rezepturphasen relevant ist. Die Substanz ist unter der CAS-Nummer 121-33-5 sowie der EC-Nummer 204-465-2 registriert.

Vorkommen in Produkten

VANILLIN kommt bei uns in 8 kosmetischen Produkten des deutschen Markts vor. Aufgrund seiner Funktion als Duftstoff findet sich die Verbindung typischerweise in parfümierten Zubereitungen wie Körperlotionen, Cremes, Duschgelen und Haarpflegeprodukten. Auch in dekorativer Kosmetik sowie in Lippenpflegeprodukten wird der Stoff als Duftstoffkomponente eingesetzt.

Regulatorischer Status in der EU

VANILLIN ist in der EU als frei verwendbar eingestuft und unterliegt keinen spezifischen Beschränkungen gemäß der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009. Eine Deklarationspflicht als Duftallergen gemäß EU-Anhang III besteht für diesen Stoff nicht.

Was gut zu wissen ist

Aromatische Aldehyde wie VANILLIN werden in der Rezepturentwicklung hinsichtlich ihrer Kompatibilität mit anderen Inhaltsstoffen geprüft, da Aldehydgruppen unter bestimmten Bedingungen mit primären Aminen reagieren können. Wasserlösliche Anteile der Verbindung werden typischerweise in der wässrigen Phase einer Rezeptur eingearbeitet, fettlösliche Anteile entsprechend in der Ölphase.

Häufige Fragen

Was ist Vanillin chemisch?

Vanillin ist ein aromatischer Aldehyd aus der Klasse der Phenylaldehyde, chemisch als 4-Hydroxy-3-methoxybenzaldehyd definiert, und strukturell mit dem natürlichen Vanillearoma verwandt.

Wozu wird dieser Wirkstoff in Kosmetik eingesetzt?

Die Substanz wird in kosmetischen Rezepturen ausschließlich als Duftstoff (Fragrance) eingesetzt, um Zubereitungen einen charakteristischen Geruch zu verleihen oder Eigengerüche zu überdecken.

Ist er in der EU zugelassen?

Ja, VANILLIN ist in der EU als frei verwendbar eingestuft und unterliegt keinen spezifischen Beschränkungen nach der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009. Eine Deklarationspflicht als Duftallergen besteht nicht.

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