Sodium Methylparaben

INCI: SODIUM METHYLPARABEN
Konservierungsmittel
Function (EN)
PRESERVATIVE
CAS-Nr.
5026-62-0
EC-Nr.
225-714-1
EU-Status
Eingeschränkt (siehe Anhang)
In Produkten
12
Popularität
Platz 490

SODIUM METHYLPARABEN ist das Natriumsalz des Methylparabens, eines Esters der para-Hydroxybenzoesäure, und gehört chemisch zur Klasse der Parabene. In kosmetischen Rezepturen wird die Verbindung ausschließlich in der COSING-Funktion Konservierungsmittel eingesetzt und dient dazu, Formulierungen vor mikrobiellem Verderb zu schützen.

Funktion in kosmetischen Rezepturen

Die Substanz wird in der COSING-Klassifikation der Funktion Konservierungsmittel zugeordnet. Konservierungsmittel in kosmetischen Zubereitungen haben die Aufgabe, das Wachstum von Mikroorganismen wie Bakterien und Pilzen in der Rezeptur zu hemmen und so die Haltbarkeit des Produkts zu gewährleisten. SODIUM METHYLPARABEN erfüllt diese Rolle als wasserlösliche Form des Methylparabens.

Chemische Einordnung

Die Verbindung gehört zur Klasse der Parabene, genauer zu den Estern der para-Hydroxybenzoesäure, und liegt als Natriumsalz vor. Durch die Salzform weist das Molekül eine deutlich bessere Wasserlöslichkeit auf als die freie Säureform Methylparaben, was die Einarbeitung in die wässrige Phase kosmetischer Emulsionen erleichtert. Die Substanz ist unter der CAS-Nummer 5026-62-0 sowie der EC-Nummer 225-714-1 registriert.

Vorkommen in Produkten

SODIUM METHYLPARABEN kommt bei uns in 12 kosmetischen Produkten des deutschen Markts vor. Aufgrund seiner Funktion als Konservierungsmittel findet sich der Wirkstoff typischerweise in wässrigen oder emulgierten Zubereitungen wie Cremes, Lotionen, Seren und Reinigungsprodukten, in denen ein wirksamer Schutz vor mikrobiellem Verderb erforderlich ist.

Regulatorischer Status in der EU

SODIUM METHYLPARABEN ist in der EU als eingeschränkt zugelassener Stoff eingestuft und im Anhang der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009 gelistet. Die Verwendung in kosmetischen Produkten ist damit an die dort festgelegten Bedingungen und Höchstmengen gebunden. Kosmetische Produkte, die diesen Stoff enthalten, müssen die geltenden Deklarationspflichten erfüllen.

Was gut zu wissen ist

Als Natriumsalz ist diese Verbindung wasserlöslich und wird in der Rezepturpraxis typischerweise in der wässrigen Phase einer Formulierung eingearbeitet. Parabene als Stoffklasse sind in der Fachliteratur gut charakterisiert und werden in der kosmetischen Industrie seit Jahrzehnten als Konservierungsmittel verwendet. Die konkrete Eignung für eine Rezeptur ist stets im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsbewertung zu prüfen.

Häufige Fragen

Was ist SODIUM METHYLPARABEN chemisch?

Es handelt sich um das Natriumsalz des Methylparabens, eines Esters der para-Hydroxybenzoesäure, und gehört zur chemischen Klasse der Parabene. Die Salzform verleiht der Verbindung eine gute Wasserlöslichkeit.

Wozu wird diese Substanz in Kosmetik eingesetzt?

SODIUM METHYLPARABEN wird in der COSING-Klassifikation ausschließlich als Konservierungsmittel geführt und dient in kosmetischen Zubereitungen dazu, das Wachstum von Mikroorganismen zu hemmen und die Produkthaltbarkeit zu sichern.

Ist es in der EU zugelassen?

Der Stoff ist in der EU eingeschränkt zugelassen und im Anhang der Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009 gelistet. Die Verwendung ist an die dort definierten Bedingungen geknüpft.

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