PEG-40 Sorbitan Peroleate ist ein polyethoxylierter Sorbitanester auf Basis von Ölsäure und wird in kosmetischen Rezepturen als Emulgator und Reinigungsmittel eingesetzt. Die Verbindung gehört chemisch zur Klasse der PEG-Sorbitanester, einer Untergruppe nichtionischer Tenside. In der COSING-Klassifikation der EU-Kosmetikverordnung werden ihr die Funktionen Emulgierend und Reinigend zugeordnet.
Funktion in kosmetischen Rezepturen
In seiner Rolle als Emulgator unterstützt PEG-40 Sorbitan Peroleate die Bildung und Stabilisierung von Wasser-Öl- oder Öl-Wasser-Emulsionen, indem es die Grenzflächenspannung zwischen wässriger und öliger Phase herabsetzt. In seiner reinigenden Funktion wirkt die Substanz als Tensid, das Öle und Schmutzpartikel in wässrigen Systemen dispergierbar macht. Beide Funktionen sind in der COSING-Klassifikation der EU-Kosmetikverordnung für diesen Wirkstoff ausgewiesen.
Chemische Einordnung
PEG-40 Sorbitan Peroleate ist ein nichtionischer Sorbitanester, der durch Veresterung von Sorbit mit Ölsäure und anschließende Ethoxylierung mit durchschnittlich 40 Ethylenoxid-Einheiten gewonnen wird. Die Polyethylenglykol-Kette verleiht der Verbindung einen hydrophilen Charakter, während der Ölsäurerest den lipophilen Anteil des Moleküls bildet. Weder eine CAS-Nummer noch eine EC-Nummer sind für diesen Stoff in den übergebenen Daten hinterlegt.
Vorkommen in Produkten
PEG-40 Sorbitan Peroleate kommt bei uns in 7 kosmetischen Produkten des deutschen Markts vor. Aufgrund seiner emulgierenden und reinigenden Eigenschaften findet die Substanz typischerweise Verwendung in Emulsionen wie Cremes und Lotionen sowie in Reinigungsprodukten wie Reinigungsmilchen oder Abschminkprodukten, in denen eine stabile Verbindung zwischen wässriger und öliger Phase erforderlich ist.
Regulatorischer Status in der EU
PEG-40 Sorbitan Peroleate ist in der Europäischen Union frei verwendbar. Der Stoff unterliegt keinen spezifischen Beschränkungen oder Auflagen gemäß der EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009. Eine Deklarationspflicht als Duftallergen besteht für diesen Wirkstoff nicht.
Was gut zu wissen ist
Als nichtionischer, polyethoxylierter Emulgator wird PEG-40 Sorbitan Peroleate in der Regel in der wässrigen oder der Grenzflächenphase einer Rezeptur eingearbeitet. Nichtionische Tenside dieser Klasse gelten in der Formulierungspraxis als vergleichsweise kompatibel mit anderen Rezepturbestandteilen, da sie keine Ladung tragen und damit elektrostatische Wechselwirkungen mit ionischen Inhaltsstoffen weitgehend ausbleiben.
Häufige Fragen
Was ist PEG-40 Sorbitan Peroleate chemisch?
Es handelt sich um einen nichtionischen Sorbitanester, der durch Veresterung von Sorbit mit Ölsäure und Ethoxylierung mit durchschnittlich 40 Ethylenoxid-Einheiten hergestellt wird. Die Verbindung gehört zur Klasse der PEG-Sorbitanester.
Wozu wird dieser Wirkstoff in Kosmetik eingesetzt?
Gemäß COSING-Klassifikation erfüllt PEG-40 Sorbitan Peroleate in kosmetischen Rezepturen die Funktionen Emulgierend und Reinigend. Es unterstützt die Stabilisierung von Emulsionen und die Dispergierung von Ölen und Schmutz in wässrigen Systemen.
Ist er in der EU zugelassen?
Ja, PEG-40 Sorbitan Peroleate ist in der EU frei verwendbar und unterliegt keinen spezifischen Beschränkungen gemäß der EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009. Eine Deklarationspflicht als Duftallergen besteht nicht.