Sodium Saccharin

INCI: SODIUM SACCHARIN
Flavouring, Fragrance, Mundpflege
Function (EN)
FLAVOURING, FRAGRANCE, ORAL CARE
CAS-Nr.
128-44-9 / 6155-57-3
EC-Nr.
204-886-1 / -
EU-Status
Frei verwendbar
In Produkten
165
Popularität
Platz 47

Sodium Saccharin ist das Natriumsalz des Saccharins und gehört chemisch zur Klasse der Sulfonamide. In kosmetischen Rezepturen wird die Verbindung nach der COSING-Klassifikation den Funktionen Flavouring, Fragrance und Mundpflege zugeordnet.

Funktion in kosmetischen Rezepturen

In der COSING-Klassifikation wird Sodium Saccharin den Funktionen Flavouring, Fragrance und Mundpflege zugeordnet. Als Flavouring-Stoff dient es dazu, kosmetischen Zubereitungen einen süßen Geschmackseindruck zu verleihen. Die Funktion Fragrance umfasst den Einsatz zur sensorischen Charakterisierung einer Rezeptur. Im Bereich Mundpflege kommt die Substanz typischerweise in Produkten zum Einsatz, die auf die Anwendung im Mundbereich ausgelegt sind.

Chemische Einordnung

Sodium Saccharin ist das Natriumsalz der Saccharin-Verbindung, einem cyclischen Sulfonamid mit aromatischem Grundgerüst. Die Substanz ist unter der CAS-Nummer 128-44-9 (freie Säureform) bzw. 6155-57-3 (Natriumsalz) sowie der EC-Nummer 204-886-1 registriert. Als Natriumsalz ist die Verbindung gut wasserlöslich und lässt sich daher typischerweise in der wässrigen Phase kosmetischer Emulsionen einarbeiten.

Vorkommen in Produkten

Sodium Saccharin kommt bei uns in 165 kosmetischen Produkten des deutschen Markts vor. Aufgrund seiner Klassifikation als Flavouring- und Mundpflegestoff findet es sich vor allem in Zahnpasten, Mundspülungen und ähnlichen Mundpflegeprodukten. Darüber hinaus kann die Substanz in anderen kosmetischen Zubereitungen auftreten, bei denen ein süßer Geschmackseindruck oder eine entsprechende sensorische Charakterisierung angestrebt wird.

Regulatorischer Status in der EU

Sodium Saccharin ist in der EU als kosmetischer Inhaltsstoff frei verwendbar. Es bestehen keine spezifischen Beschränkungen oder Auflagen gemäß der EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009, die über die allgemeinen Anforderungen an kosmetische Inhaltsstoffe hinausgehen. Eine Deklarationspflicht als Duftallergen besteht für diesen Stoff nicht.

Was gut zu wissen ist

Als gut wasserlösliche Verbindung wird Sodium Saccharin in der Rezepturpraxis üblicherweise in der wässrigen Phase einer Formulierung gelöst. Die Substanz ist chemisch stabil gegenüber einem breiten pH-Bereich, was ihre Verarbeitung in unterschiedlichen kosmetischen Zubereitungen erleichtert. In Mundpflegeprodukten tritt sie häufig zusammen mit weiteren Geschmacks- und Aromastoffen auf.

Häufige Fragen

Was ist Sodium Saccharin chemisch?

Sodium Saccharin ist das Natriumsalz des Saccharins, einem cyclischen Sulfonamid mit aromatischem Grundgerüst. Die Verbindung ist gut wasserlöslich und gehört zur Klasse der synthetischen Süßungsmittel.

Wozu wird diese Substanz in Kosmetik eingesetzt?

In der COSING-Klassifikation wird Sodium Saccharin den Funktionen Flavouring, Fragrance und Mundpflege zugeordnet. Es dient in kosmetischen Rezepturen dazu, einen süßen Geschmackseindruck zu erzeugen, und kommt bevorzugt in Mundpflegeprodukten vor.

Ist Sodium Saccharin in der EU zugelassen?

Ja, Sodium Saccharin ist in der EU als kosmetischer Inhaltsstoff frei verwendbar. Es unterliegt keinen spezifischen Beschränkungen nach der EU-Kosmetikverordnung (EG) Nr. 1223/2009.

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